Warum Laufen?

Ruhiges ausdauerndes Laufen im aeroben Bereich wirkt sich positiv auf die allgemeine Fitness eines Menschen aus. Läuferinnen und Läufer, die über Jahre hinweg regelmäßig mehrfach in der Woche laufen, werden bestätigen, dass ihre sportliche Tätigkeit nicht nur körperliche Veränderungen mit sich bringen, sondern auch im psychischen Bereich in noch größerem Umfang Wirkungen zeigen. Als Beispiele für positive Nebenwirkungen stellen sich mehr Ausstrahlung, Selbstsicherheit, Zufriedenheit mit sich selbst und dem engeren Umfeld sowie Gelassenheit im beruflichen Umgang ein.

Bei präventiven Bewegungsangeboten, welche positiv das Herz-Kreislauf-System beeinflussen können, wird selten das Laufen angeboten. Laufen gilt als wenig Gelenk schonend. Um die positiven internistischen Auswirkungen des ausdauernden Laufens nicht durch orthopädische Beschwerden zu schmälern, ist ein Laufstil erforderlich, der die natürlichen Dämpfungseigenschaften des Körpers nutzt.
Der Mittelfußaufsatz ist zentrales Element dieses Laufstils, er federt den überwiegenden Teil der Stoßbelastung ab. Taktil-kinästetische Wahrnehmungen beim Rückwärtsgehen und -laufen können helfen, den gewünschten Laufstil zu erlernen. Mit dieser Methodik gelingt es nicht nur, Läufer von der Technik des Fersenaufsatzes aktuell wegzuführen. Sie ermöglicht auch, die eigene Lauftechnik bei Bedarf eigenständig zu überprüfen und den Fußaufsatz in Richtung Ballen oder Ferse zu variieren.